Brandteig

Brandteig wird typischer Weiser für Windbeutel, Spritzkuchen, Eclairs und Krapfen bzw. Berliner verwendet. Für süße feine Gebäcke eignet sich ein Weizenmehl Type 405, für herzhafte Gebäcke wie Käsekugeln (s.u.) auch eine Type 550 oder mit einem Dinkelmehl Type 630.

Grundzutaten:

Mehl, Fett und Flüssigkeit (i.d.R. Wasser oder Milch und Wasser zu gleichen Teilen gemischt), Eier, Salz.

Optionale Zutaten:

Backpulver, Zucker, Aroma.

Grundrezept:

  • 375 ml Wasser
  • 100 g Magarine oder Butter
  • 200 g Mehl
  • je nach Größe 4-5 Eier
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Wasser, Magarine bzw. Butter und Salz aufkochen, das Mehl vorsichtig einrühren und so lange gut durchrühren, bis sich die Masse vom Topfboden löst und einen Kloß bildet. Vom Feuer nehmen und nach leichter Abkühlung zunächst 1 Ei zügig unterschlagen. Erst wenn es vom Teig vollkommen aufgenommen worden ist, nacheinander die übrigen Eier unterrühren. Die Masse muss glatt und geschmeidig sein, bevor sie nach Rezept verarbeitet wird.

Rezeptbeispiel Käsekugeln:

  • Brandteig nach Grundrezept
  • 40 g Reibekäse
  • 1/2 TL Paprikapulver

Käse und Paprikapulver unter die Brandmasse rühren und mit zwei Löffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Bei180 °C Umluft ca. 15 Minuten goldgelb backen. Die Kugeln eigenn sich als Beilage zu Salaten oder als Suppeneinlage.

Abwandlung und Tipps:

  • Werden große Eier verwendet, kann ein Ei weniger verwendet werden.
  • Backpulver unter den abgekühlten Teig rühren, sonst geht die Triebkraft verloren.
  • Branteiggebäck geht stark auf - Teighäufchen in großen Abständen aufs Blech setzen!
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