08.02.2018 REZEPTE WISSEN & TIPPS

Ob Krapfen, Berliner, Kräppel oder Fastnachtsküchlein - Hauptsache fettig und süß!

Die fünfte Jahreszeit ist auf ihrem Höhepunkt, landauf landab feiern Narren und Jecken Karneval, Fastnacht oder Fasching.

Mit der Karnevalskultur ist auch das Brauchtum rund um bestimmte Gerichte verbunden. Da am Aschermittwoch traditionell die Feierei endet und in die Fastenzeit übergeht, enthalten klassische Karnevalsspeisen vor allem jene Zutaten, die während der Fastenzeit verboten sind: Das sind vor allem Fleisch, Eier und Fett. Letzteres drückt sich in vielen Bezeichnungen für die Karnevalstage aus: Der Fastnachts- oder Faschingsdienstag wird in vielen Ländern auch als “Fettdienstag” bezeichnet, wie zum Beispiel im Französischen “Mardi gras” oder im Italienischen “Martedi grasso”.

Der Berliner Pfannkuchen ist DAS Karnevalsgebäck

Das bekannteste Karnevalsgebäck ist wohl der Berliner Pfannkuchen, der je nach Region auch einfach Berliner, Pfannkuchen, Faschingskrapfen, Kräppel oder Fastnachtsküchlein genannt wird. Die verschiedenen Bezeichnungen führen nicht selten zu so mancher Verwirrung am Backstand. Allen gemeinsam ist, dass es sich um ein in reichlich Fett ausgebackenes Hefegebäck mit süßer Füllung handelt. Ebenfalls typisch für ein Karnevalsgericht ist der hohe Eianteil. Er vermindert das Aufsaugen von Fett während des Ausbackens.

Krapfen mal anders

Die fünfte Jahreszeit lädt also ein, nicht nur ausgiebig zu feiern, sondern auch kulinarisch noch mal aus den Vollen zu schöpfen! Wer zur Abwechslung Lust auf herzhaftes Gebäck hat, dem empfehlen wir unsere närrischen Kräuterfritties mit Käsefüllung, die man als kleine Stärkung für Zwischendurch auch mit auf den nächsten Umzug nehmen kann.

0 Kommentare

Keine Kommentare gefunden!

Ähnliche Beiträge

Hurra, endlich wieder Spargelzeit!
Tipps und Tricks rund um den Apfelkuchen
Backen mit Rhabarber