Nähr- und Inhaltsstoffe
Mehl und Brot sind wichtige Lieferanten von pflanzlichem Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Der hohe Ballaststoffgehalt wirkt sich positiv auf die Darmfunktion und den Stoffwechsel aus. Man unterscheidet lösliche und unlösliche Ballaststoffe. Erstere können helfen, Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. Die unlöslichen Ballaststoffe unterstützen eine zügige, regelmäßige und pünktliche Verdauung.
Die „Low Carb“-Diät hingegen, die eine verminderte Aufnahme von Kohlenhydraten mit dem Ziel der Gewichtsabnahme beinhaltet, ist hinsichtlich einer optimalen Nährstoffzufuhr nicht empfehlenswert. Ein zu geringer Verzehr von Getreideprodukten und damit die Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen kann zu einer – übrigens weit verbreiteten − Darmträgheit führen und diverse Krankheiten fördern.
Das steckt im Mehl:
Vitamine: Vitamine sind unerlässlich für einen gesunden Stoffwechsel und stärken das Immunsystem. Mehl enthält vor allem B-Vitamine. Diese sind besonders wichtig für die Energiebereitstellung, die Konzentrationsfähigkeit und die Zellerneuerung im Körper. Vitamin-B-Mangel hingegen macht schlapp und träge.
Mineralstoffe: Mineralstoffe sind lebensnotwendige Nährstoffe, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Deshalb müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden. Mehl ist ein wichtiger Lieferant von Mineralstoffen. Magnesium für Nerven und Muskeln, Eisen für die Blutbildung und Kalzium für Knochen und Zähne − ohne Mineralstoffe geht nichts!
Kohlenhydrate: Kohlenhydrate bilden eine wichtige Stoffklasse. Eine zentrale Rolle kommt ihnen als Energieträger zu. Sie sorgen für mehr Leistungsfähigkeit und Fitness, für eine gesunde Verdauung sowie ein starkes Herz-Kreislaufsystem.
Proteine/Eiweiße: Proteine (umgangssprachlich auch Eiweiße genannt) gehören zu den Grundbausteinen aller menschlichen Zellen. Kinder brauchen es zum Wachsen, Erwachsene für die Erneuerung von Muskel- und Gehirnzellen. Mehl enthält besonders viel pflanzliches Eiweiß.





