Ausbildung und Studium

Die Ausbildung erfolgt im deutschlandweit festgelegten dualen System. Der theoretische Teil der dreijährigen Ausbildung zum/zur Verfahrenstechnologen/in in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft wird als Blockunterricht an zwei Berufsschulen absolviert: in Stuttgart und in Wittingen (bei Wolfsburg, Niedersachsen).

Weitere Auskünfte über die duale Ausbildung erteilt der Verband Deutscher Mühlen (VDM). Informationen zum Ausbildungsberuf gibt es bei der Agentur für Arbeit. Die Kontaktdaten der Schulen können ebenfalls beim VDM erfragt werden.

Weiterbildung an der Deutschen Müllerschule Braunschweig (DMSB)

Neben dem klassischen „Müllermeister“ gibt es die Möglichkeit, an der Deutschen Müllerschule Braunschweig in vier Semestern den Abschluss zum staatlich geprüften Techniker mit dem Schwerpunkt müllereibezogene Verfahrenstechnik bzw. Anlagenbau zu erwerben. Die Meisterschule der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau (Stuttgart) bietet die Möglichkeit, in Kooperation mit der „Schweizerischen Müllereifachschule St. Gallen“ in einer zehnmonatigen Ausbildung den Meisterbrief im Müllerhandwerk und den Titel „Diplomierter Müllereitechniker SMS“ zu erwerben.

Für Abiturienten gibt es ein besonders attraktives Angebot. In einem speziell auf Abiturienten zugeschnittenen Ausbildungsgang besteht die Möglichkeit, innerhalb von vier Jahren die Ausbildung sowie die Technikerschule in Braunschweig zu absolvieren. In weiteren zwei Jahren kann an der Welfen-Akademie Braunschweig der Bachelor of Arts erworben werden.

Studium an deutschen (Fach-)Hochschulen

Das Studium der Fachrichtungen Lebensmitteltechnologie, Nahrungsmitteltechnologie oder Verfahrenstechnik kann an den Hochschulen Ostwestfalen-Lippe und Hamburg sowie an der Beuth Hochschule für Technik Berlin begonnen werden.

Die Technische Universität Berlin und die Universität Stuttgart-Hohenheim bieten die Studiengänge Lebensmittel- und Biotechnologie bzw. Lebensmitteltechnologie an.