Geschichte des Getreideanbaus

Geschichte des Getreideanbaus: Weizen

Schon vor langer Zeit erkannten die Menschen die positive Wirkung von Getreide für ihre Ernährung. Die ersten von Menschen angebauten Weizenarten waren das sogenannte Einkorn und Emmer, die bereits vor mehr als 10 000 Jahren in Europa angebaut wurden. Die ältesten Nacktweizenfunde stammen aus der Zeit zwischen 7800 und 5200 vor Christus. Damit ist Weizen nach Gerste die zweitälteste Getreideart. Der heutige Saatweizen entstand aus der Kreuzung mehrerer Getreide- und Wildgrasarten.

Geschichte des Getreideanbaus: Roggen

Mit der Ausbreitung nach Nordafrika und Europa wurde Weizen ein Grundbaustein für die gesamte menschliche Ernährung. Etabliert hat er sich durch das Weißbrot, das ab dem 11. Jahrhundert verstärkt Abnehmer fand.  Heute ist Weizen in Deutschland die am häufigsten angebaute Getreideart und nimmt den größten Anteil der Getreideanbauflächen ein.

Roggen wurde in Deutschland erst relativ spät angebaut, 3000 bis 3500 Jahre nach dem Beginn der Ackerbaukultur. Die frühesten Funde datieren auf das 6. bis 5. Jahrhundert vor Christus.