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Aufbewahrung

Wenn beim Backen und Kochen nicht das ganze Kilo Mehl auf einmal verbraucht wird, das Müsli oder der Grieß nicht innerhalb kürzester Zeit gegessen ist, stellt sich die Frage nach der richtigen Aufbewahrung.

Die meisten Mahlerzeugnisse lassen sich in der Regel gut aufbewahren. Trotzdem gibt es einige Tipps zu berücksichtigen. Generell gilt für Mahlprodukte und Müsli: kühl (unter 20°C), trocken und dunkel, nicht aber im Kühlschrank lagern.

Hinweise auf die Haltbarkeit gibt das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) der Hersteller.

Mehl, Dunst, Grieß und Schrot

Mehl und Mahlerzeugnisse sollten vor schwankender Luftfeuchtigkeit bewahrt werden. Das heißt in der Küche vor allem Vorsicht vor Kochdämpfen. Das geht am besten in einem gut schließenden Gefäß. Vorteil daran: Hier haben es auch unerwünschte Vorratsschädlinge, wie Motten, Käfer oder Milben schwer, sich einzunisten.

Zudem stellt ein solches Gefäß gleichzeitig einen Schutz vor Fremdgerüchen dar. Da Mehl relativ leicht Gerüche annimmt, sollte es nicht neben geruchsintensiven Gewürzen Lebens-, Wasch oder Spülmitteln gelagert werden.

Auch direkte Sonneneinstrahlung gilt es zu vermeiden. Tageslicht schadet den Vitaminen. Am besten auf ein lichtundurchlässiges Vorratsbehältnis zurückgreifen. Gläser besser in einem Schrank oder der dunklen Vorratskammer aufbewahren.

Eine weitere Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist die nach der Haltbarkeit der Mahlerzeugnisse. Sie hängt mit den Inhaltstoffen zusammen: Etwas fettreichere Vollkornprodukte sollten innerhalb von 6 bis 9 Monaten aufgebraucht werden, da die sauerstoffempfindlichen Fette leicht ranzig werden. Helle Mehle, Grieß und Dunst sind fettarm und lassen sich gut ein Jahr lagern.

Flocken und Müsli

Auch bei Müsli gilt es oben genannte Tipps zu berücksichtigen. Da Flocken bei der Herstellung in der Regel kurz erhitzt werden, halten sie bis zu einem Jahr. Je nach weiteren Zutaten kann die Haltbarkeit auch kürzer ausfallen, z. B. wenn fettreiche Nüsse mit verarbeitet werden. Genaue Hinweise hierzu gibt das MHD.

Mindesthaltbarkeit

Unter dem Stichwort Lebensmittelverschwendung wird auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum diskutiert. Gerade trockene Produkte, zu denen Mahlerzeugnisse wie Mehl oder Haferflocken zählen, haben eine lange Haltbarkeit. Mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sind Produkte nicht automatisch verfallen oder ungenießbar. Das Datum ist vielmehr eine festgelegte Grenze, bis zu der das Lebensmittel bei richtiger Aufbewahrung seine spezifischen Eigenschaften behält. Mehl, Mahlerzeugnisse oder Müsli können auch nach Ablauf dieses Datums häufig noch verwertbar sein. Am besten Sie prüfen das „abgelaufene“ Produkt. Hat es sich verfärbt, riecht es ungewöhnlich oder schmecken etwa Müsli und Flocken fade oder muffig, sollten Sie die Produkte besser nicht mehr verwenden.

Tipp: Notieren Sie sich beim Umfüllen der Mahlprodukte das Mindesthaltbarkeitsdatum der Verpackung auf der Vorratsdose. Stellen sie neue Produkte nach hinten und ältere nach vorn. In einem so sortierten Vorratsschrank behalten Sie den Überblick und vermeiden Lebensmittelverschwendung.