Das Mehl-Lexikon: K-O

Kleingebäcke ⇒ Kleingebäcke werden bei den Verbrauchern immer beliebter. 14 Prozent aller Bundesbürger greifen mindestens einmal täglich zu Kleingebäcken, über die Hälfte (58 Prozent) tut dies ein- oder mehrmals pro Woche. Die Beliebtheitsliste führt die „Brötchen-Semmel-Schrippen“-Gruppe mit fast zwei Drittel der Nennungen an, gefolgt von Croissants, Hörnchen und Brezeln.

Kohlenhydrate ⇒ Kohlenhydrate sind in Mehl in hohem Maße enthalten. Sie sorgen dafür, dass die Leistungsbereitschaft über den Tag erhalten und auf einem konstanten Wert bleibt. Sie liefern die Energie, die der Körper täglich benötigt.

Leistungskurve ⇒ Die Leistungskurve eines Menschen ist auch von der Nahrungsaufnahme abhängig. Eine Verteilung auf drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten lässt diese nachgewiesen günstiger verlaufen. Das Pausenbrot für zwischendurch hilft dabei, länger fit zu bleiben und den Alltag besser zu meistern. Empfohlen werden durchschnittlich 250 Gramm Getreideprodukte pro Kopf und Tag.

Mehlsorten ⇒ Etwa ein Viertel der Mahlerzeugnisse in Deutschland entfällt auf dunkle Mehle, Backschrote und Vollkornprodukte. Backmehle aus Weizen sind sehr beliebt und erfreuen sich einer ständig steigenden Nachfrage. Die Typen 550 und 405 sind dabei die meistgekauften. Mehr zu den jeweiligen Typen unter Typenzahl.

Mühle ⇒ 617 mittelständisch geprägte Mühlen gibt es in Deutschland. Die Mühlenwirtschaft beschäftigt rund 6.000 Menschen. Hochentwickelte Technik und ein erhebliches Maß an Innovationsleistungen machen deutsche Mühlen zu einem wichtigen Faktor der Versorgung der Bevölkerung mit dem Nahrungsmittel Mehl.

Mühlentag ⇒ Der Mühlentag findet jedes Jahr am Pfingstmontag statt. Interessierte können Mühlen besichtigen und sich über die Mühlenwirtschaft informieren.

Müller ⇒ siehe Verfahrenstechnologe

Nährstoffvielfalt ⇒ Weizen und Roggen tragen wesentlich zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Wer täglich Getreideprodukte zu sich nimmt, schafft eine wichtige Grundlage für die Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen, die der Körper täglich braucht. Getreide enthält Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente für eine optimale Ernährung.

Nutzungskonkurrenz ⇒ Getreide kann nicht nur zur Herstellung von Mahlprodukten für Mensch und Tier genutzt werden, sondern auch für Biokraftstoffe. Die sogenannte „Nutzungskonkurrenz“ um Getreide zwischen Nahrungsmittel- und Energieerzeugung ist ein aktuelles Thema in Wirtschaft und Politik, unter anderem, weil die in Europa verfügbaren Anbauflächen für diese Zwecke nicht ausreichen. Der Verband Deutscher Mühlen (VDM) spricht sich gegen den energetischen Einsatz von verzehrfähigem Getreide aus.