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Biskuitteig

Der Biskuitteig ist ein locker luftiger Teig auf Basis von Eiern, Zucker und Mehl. Er gilt als typischer Tortenbodenteig, es gibt aber auch Plätzchenrezepte, die auf Biskuitteig beruhen.

Klassische Produkte sind: Tortenböden, Biskuitrolle, Anisplätzchen

Unserer Mehlempfehlung: Bevorzugen Sie helle Typenmehle, vor allem Weizenmehl Type 405 ist geeignet.

Grundzutaten:

Eier, Zucker und Mehl

Optionale Zutaten:

Zum Beispiel Anis, Mandeln, Stärkemehl, Backpulver, Salz

Rezeptbeispiel:

  • 5 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 130 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 170 g Markenmehl

Zubereitung:

  • Die Eier trennen. Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen, dabei 2 EL Zucker dazurieseln lassen. Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker und dem Vanillezucker zu einer fast weißen, dicklichen Schaummasse schlagen.
  • Den Eischnee auf die Schaummasse häufen, das Mehl darüber rieseln lassen und alles vorsichtig mit einem Schneebesen unterheben.
  • Den Teig sofort in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Durchmesser: 26 cm) einfüllen und glatt streichen.
  • Auf der unteren Schiene bei 200 °C etwa 30 Minuten sofort backen. Darauf achten, dass das Gebäck keine braune Kruste bekommt.
  • In der Form mit der Oberseite nach unten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  • Anschließend den Biskuit aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen. Den Biskuitboden auskühlen lassen und nach Belieben quer halbieren oder dritteln und füllen.

Abwandlung und Tipps:

  • Die Arbeitsutensilien sollten sauber und fettfrei sein.
  • Beim Aufschlagen der Eier ist es wichtig, eine dicke Schaummasse zu schlagen, den Eischnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Schaum und Schnee schließen dadurch so viel Luft ein, dass die Teigmasse im Backofen bis auf ein Dreifaches ihres Volumens aufgeht, ganz ohne Treibmittel wie etwa Backpulver oder Hefe.
  • Teige funktionieren auch, wenn man die ganzen Eier mit dem Zucker schaumig rührt, gehen aber weniger gut auf.
  • Beim Herstellen von Tortenböden nur den Boden der Backform fetten, nicht aber den Rand, sonst „rutscht“ der Teig ab und wird nicht schön gleichmäßig.
  • Den fertigen Teig sofort backen. Der Ofen muss dafür vorgeheizt sein, sonst wird der Biskuitteig trocken oder fällt zusammen.
  • Die Garprobe erst kurz vor Ende der Backzeit durchführen.
  • Biskuit ist gar, wenn sich die Oberfläche fest anfühlt und der Fingerdruck keine dauerhafte Vertiefung hinterlässt.
  • Ein Teil des Mehls kann auch durch Nussmehle oder Stärkemehl ersetzt werden sowie ein Teil des Zuckers auch durch Puderzucker ausgetauscht werden kann.